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Rechtssatz RS0000140×

Rechtssatz RS0000140

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0000140

Entscheidungsdatum

02.04.2009

Rechtssatz

Die Unanfechtbarkeit der bejahenden Zuständigkeitsentscheidung eines Gerichtshofes betrifft nicht Fälle der individuellen Zuständigkeit eines Gerichtes. Eine solche individuelle Zuständigkeitsregelung enthält Paragraph 4, EO für die Exekutionsbewilligung hinsichtlich Titel- und Exekutionsgericht. Verstöße gegen diese überdies zwingende (Paragraph 51, EO) Zuständigkeitsordnung unterliegen nicht dem Rechtsmittelausschluss des Paragraph 45, Absatz eins, JN.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 122/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 3 Ob 122/80
    Veröff: SZ 53/159 = ÖBl 1981,85
  • 9 Ob 17/02v
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 Ob 17/02v
    Auch; nur: Die Unanfechtbarkeit der bejahenden Zuständigkeitsentscheidung eines Gerichtshofes betrifft nicht Fälle der individuellen Zuständigkeit eines Gerichtes. (T1)
  • 5 Ob 292/02f
    Entscheidungstext OGH 21.01.2003 5 Ob 292/02f
    Teilweise abweichend; nur T1; Beisatz: Bewirkt die Bejahung der individuellen Zuständigkeit auch eine Veränderung der örtlichen Zuständigkeit, so ist der Rechtsmittelausschluss des § 45 JN nicht anwendbar. Führt sie hingegen lediglich zu einer Zuständigkeitsverschiebung in sachlicher Hinsicht, so gilt die Anfechtungsbeschränkung. (T2)
  • 8 Ob 17/09x
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 Ob 17/09x
    Vgl aber; Beisatz: Hier: Zu § 111 Abs 1 KO. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0000140

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2009

Dokumentnummer

JJR_19801126_OGH0002_0030OB00122_8000000_002