Rechtssatz RS0000192
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0000192
Entscheidungsdatum
18.03.2015
Rechtssatz
Es ist nicht Sache des Exekutionsgerichtes, die Gesetzmäßigkeit und Richtigkeit eines von der Finanzbehörde erlassenen Rückstandsausweises zu überprüfen, soferne dieser den formellen Erfordernissen entspricht (so schon SZ 32/126).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 122/69
Entscheidungstext OGH 12.11.1969 3 Ob 122/69
- 3 Ob 7/88
Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 7/88
Beisatz: hier Zuschläge zum Dienstgeberbeitrag, Beiträge gem § 22 Abs 3 FamLAG (T1)
- 1 Ob 596/88
Entscheidungstext OGH 19.07.1988 1 Ob 596/88
- 8 Ob 632/92
Entscheidungstext OGH 22.10.1992 8 Ob 632/92
- 1 Ob 627/95
Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 627/95
Auch
- 3 Ob 199/00m
Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 199/00m
- 3 Ob 152/12t
Entscheidungstext OGH 17.10.2012 3 Ob 152/12t
Veröff: SZ 2012/103
- 3 Ob 23/15a
Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 23/15a
Auch; Beisatz: Auch wenn Rückstandsausweisen keine Bescheidqualität zukommt, ist von ihnen in vergleichbarer Weise zu fordern, dass eindeutig erkennbar ist, welcher Rechtsträger den Rückstandsausweis erlassen hat. Die Beurteilung des konkreten Rückstandsausweises als von einer bestimmten Behörde für einen bestimmten Rechtsträger ausgestellt (oder die fehlende Eindeutigkeit der Urkunde) geht in ihrer Bedeutung nicht über den Einzelfall hinaus. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0000192
Zuletzt aktualisiert am
18.06.2015
Dokumentnummer
JJR_19691112_OGH0002_0030OB00122_6900000_001