Rechtssatz RS0000896
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0000896
Entscheidungsdatum
28.10.2025
Rechtssatz
Bestimmtheit eines Exekutionstitels, wenn die geschuldete Leistung aus einem Titel durch eine einfache Rechenoperation ermittelt werden kann.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 87/56
Entscheidungstext OGH 29.02.1956 3 Ob 87/56
- 3 Ob 34/69
Entscheidungstext OGH 09.04.1969 3 Ob 34/69
RZ 1970,18 = MietSlg 21869 (23)
- 3 Ob 2004/96v
Entscheidungstext OGH 29.05.1996 3 Ob 2004/96v
Veröff: SZ 69/127
- 3 Ob 217/00h
Entscheidungstext OGH 30.10.2000 3 Ob 217/00h
- 3 Ob 173/03t
Entscheidungstext OGH 26.09.2003 3 Ob 173/03t
Beisatz: Dann kann es aber auch keinem möglichen Zweifel unterliegen, dass das Urteilsbegehren einer bestimmten Geldsumme "zuzüglich 20% Umsatzsteuer" der korrespondierenden Rechtsnorm des §226 Abs1 ZPO Genüge tut.(T1)
- 3 Ob 176/03h
Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 176/03h
Vgl auch
- 3 Ob 5/11y
Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 5/11y
Auch
- 2 Ob 92/19x
Entscheidungstext OGH 26.05.2020 2 Ob 92/19x
Anm: Veröff: SZ 2020/47
- 3 Ob 82/25t
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.10.2025 3 Ob 82/25t
Beisatz: Dem Erfordernis der Bestimmtheit des Exekutionstitels wird daher auch dann Genüge getan, wenn die gebührenden Verzugszinsen in Form einer Zinsstaffel zugesprochen werden. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0000896
Zuletzt aktualisiert am
15.01.2026
Dokumentnummer
JJR_19560229_OGH0002_0030OB00087_5600000_102