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Rechtssatz RS0002161×

Rechtssatz RS0002161

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0002161

Geschäftszahl

3Ob63/77; 3Ob8/79; 10Ob511/88; 10Ob75/16a; 1Ob83/25z

Entscheidungsdatum

24.06.2025

Rechtssatz

Auf den Umstand, daß die nach dem Exekutionstitel vorzunehmende Handlung nicht allein vom Willen des Verpflichteten abhängt, dem Verpflichteten also die Vornahme der Handlung ohne Mitwirkung eines Dritten nicht möglich ist, muß im Exekutionsverfahren jederzeit, daher auch nach rechtskräftiger Exekutionsbewilligung, Bedacht genommen werden; es bedarf in diesem Fall keiner Klage nach Paragraph 35, EO (hier: Übergabe einer noch nicht vorhandenen Bankgarantie).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 63/77
    Entscheidungstext OGH 21.06.1977 3 Ob 63/77
    JBl 1978,157
  • 3 Ob 8/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1979 3 Ob 8/79
  • 10 Ob 511/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 10 Ob 511/88
    Vgl; Beisatz: Besteht jedoch kein Grund zur Annahme, daß es der
    beklagten Partei unmöglich wäre die Mitwirkung des Dritten an der
    geschuldeten Leistung zu erreichen, steht auch eine mangelnde
    Vollstreckbarkeit des Begehrens gem § 354 Abs 1 EO einem
    stattgebenden Urteil nicht entgegen (JBl 1985,742). (T1)
  • 10 Ob 75/16a
    Entscheidungstext OGH 25.11.2016 10 Ob 75/16a
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Geschuldete grundbücherliche Vorrangeinräumung, die der Mitwirkung der zurücktretenden Pfandgläubigerin bedarf. (T2)
  • 1 Ob 83/25z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2025 1 Ob 83/25z
    Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0002161

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2025

Dokumentnummer

JJR_19770621_OGH0002_0030OB00063_7700000_001