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Rechtssatz RS0002290×

Rechtssatz RS0002290

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0002290

Geschäftszahl

4Ob352/79; 4Ob304/83; 4Ob364/84; 7Ob658/89

Entscheidungsdatum

28.09.1989

Norm

EO §79
Vollstreckungsvertrag Österreich - BRD Art14 Abs1

Rechtssatz

Von österreichischen Gerichten erlassene einstweilige Verfügungen können mit Ausnahme der im Artikel 14, Absatz 2, genannten, in der Bundesrepublik Deutschland wohl nicht vollstreckt werden, daß sie gegen Personen mit einem Wohnsitz oder Sitz in der Bundesrepublik Deutschland schlechthin nicht erlassen werden dürfen, ist dem Vertrag aber nicht zu entnehmen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 352/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 4 Ob 352/79
    GRURInt 1981,249 = ÖBl 1980,124 = SZ 52/100
  • 4 Ob 304/83
    Entscheidungstext OGH 08.02.1983 4 Ob 304/83
    Beisatz: "Schnapskarten I" (T1) = ÖBl 1983,70
  • 4 Ob 364/84
    Entscheidungstext OGH 13.11.1984 4 Ob 364/84
    Beisatz: Dem Gegner der gefährdeten Partei können auch aus einer (im Ausland) nicht zwangsweise durchsetzbaren einstweiligen Verfügung Nachteile (§ 390 Abs 1 EO) drohen. (T2) = SZ 57/169 = ÖBl 1985,94 = GRURInt 1986,270
  • 7 Ob 658/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 7 Ob 658/89
    RdW 1990,44 = BankArch 1990,304

Schlagworte

Internationale Abkommen; Zweiseitige Abkommen Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland über die genseitige Anerkennung und Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen, Vergleichen und öffentlichen Urkunden in Zivil- und Handelssachen (BGBl Nr 105/1960)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0002290

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2008

Dokumentnummer

JJR_19790626_OGH0002_0040OB00352_7900000_001