Rechtssatz RS0002513
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0002513
Geschäftszahl
2Ob269/51; 7Ob203/55; 7Ob136/57; 3Ob77/59; 3Ob10/88; 3Ob74/92; 3Ob21/03i
Entscheidungsdatum
24.06.2003
Rechtssatz
Bei Forderungspfändungen muß im Exekutionsantrag die Forderung genau bezeichnet und ihr Rechtsgrund spezifiziert werden. Die Pfändung von "Forderungen aller Art" ist unzulässig. Wurde die Exekution trotzdem bewilligt, so ist gleichwohl kein Pfandrecht entstanden und die Exekution daher einzustellen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 269/51
Entscheidungstext OGH 26.04.1951 2 Ob 269/51
Veröff: SZ 24/116
- 7 Ob 203/55
Entscheidungstext OGH 04.05.1955 7 Ob 203/55
Veröff: JBl 1956,25
- 7 Ob 136/57
Entscheidungstext OGH 03.04.1957 7 Ob 136/57
Veröff: JBl 1958,45
- 3 Ob 77/59
Entscheidungstext OGH 03.03.1959 3 Ob 77/59
- 3 Ob 10/88
Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 10/88
Vgl aber; nur: Bei Forderungspfändungen muß im Exekutionsantrag die Forderung genau bezeichnet und ihr Rechtsgrund spezifiziert werden. (T1) Beisatz: Die Angabe des Rechtsgrundes der Forderung kann nur dann als notwendig angesehen werden, wenn dies zu der für die Parteien notwendigen Bestimmtheit des Exekutionsobjektes erforderlich ist. (T2)
- 3 Ob 74/92
Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 74/92
nur T1; Veröff: RPflSlgE 1993/28
- 3 Ob 21/03i
Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 21/03i
Vgl aber; Beisatz: Die Anführung eines Rechtsgrundes im Exekutionsantrag ist mangels Hinweises auf das Vorliegen mehrerer Forderungen der Verpflichteten gegen den Drittschuldner nicht erforderlich. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0002513
Dokumentnummer
JJR_19510426_OGH0002_0020OB00269_5100000_001