Rechtssatz RS0003834
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003834
Geschäftszahl
3Ob151/82; 3Ob94/87; 3Ob117/88 (3Ob118/88); 3Ob58/93 (3Ob59-62/93); 3Ob278/07i; 8Ob43/19k
Entscheidungsdatum
24.05.2019
Rechtssatz
Der Erfolg eines Rekurses kommt jenen Beteiligten, die den Verteilungsbeschluss nicht angefochten haben, nicht zugute.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 151/82
Entscheidungstext OGH 14.09.1983 3 Ob 151/82
- 3 Ob 94/87
Entscheidungstext OGH 29.04.1987 3 Ob 94/87
Vgl auch; Beisatz: Soweit der Erfolg des Rekurses nicht dem
Rekurswerber, sondern anderen Gläubigern zukommen würde, die selbst
kein Rechtsmittel ergriffen haben, ist also ein Rekurs unzulässig.
(T1)
- 3 Ob 117/88
Entscheidungstext OGH 16.10.1988 3 Ob 117/88
Vgl; Beisatz: Dies gilt jedoch nicht, wenn ein Dritter (Verpflichteter, der nur die Rangordnung bekämpft, oder Ersteher) rekurriert. (T2); Veröff: SZ 61/246 = NZ 1989,149 = RZ 1990/11 S 41 = BankArch 1989,745 = JBl 1989,321
- 3 Ob 58/93
Entscheidungstext OGH 16.06.1993 3 Ob 58/93
Auch;
- 3 Ob 278/07i
Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 278/07i
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hat der Ersteher Rekurs erhoben, darf das Rekursgericht die Zuweisung auch an andere Beteiligte (etwa eine Pfandgläubigerin) verändern, obwohl diese den Beschluss selbst nicht angefochten hatten. (T3)
- 8 Ob 43/19k
Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 Ob 43/19k
Beisatz: Gegenüber den Gläubigern, die die Anfechtung unterlassen haben, erwächst der Meistbotsverteilungsbeschluss grundsätzlich in Rechtskraft, was zur Zurückweisung eines von einem solchen Gläubiger erhobenen Revisionsrekurses führen muss. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0003834
Zuletzt aktualisiert am
22.08.2019
Dokumentnummer
JJR_19830914_OGH0002_0030OB00151_8200000_002