Rechtssatz RS0003914
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003914
Entscheidungsdatum
09.10.2007
Rechtssatz
Durch die Pfändung einer Forderung wird die Rechtsstellung des Drittschuldners nicht geändert. Es stehen ihm alle Einwendungen und Gegenansprüche zu, die er vor der Pfändung hatte.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 610/78
Entscheidungstext OGH 22.05.1978 1 Ob 610/78
Veröff: EvBl 1979/114 S 351
- 5 Ob 734/81
Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 734/81
Beisatz: Hier: Pfändung eines Fruchtgenussrechtes. (T1)
- 1 Ob 46/05d
Entscheidungstext OGH 10.05.2005 1 Ob 46/05d
Auch; Beisatz: Der Drittschuldner kann gegen die gepfändete Forderung mit Forderungen aufrechnen, die bereits vor der Pfändung bestanden. Das gilt auch für die die Zwangsverwaltung betreibenden Gläubiger. (T2); Veröff: SZ 2005/67
- 2 Ob 45/05i
Entscheidungstext OGH 12.05.2005 2 Ob 45/05i
Auch; Beis wie T2
- 3 Ob 261/05m
Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 261/05m
Vgl auch; Beis wie T2
- 10 Ob 81/07w
Entscheidungstext OGH 09.10.2007 10 Ob 81/07w
Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0003914
Zuletzt aktualisiert am
01.04.2010
Dokumentnummer
JJR_19780522_OGH0002_0010OB00610_7800000_001