Rechtssatz RS0003959
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003959
Entscheidungsdatum
16.03.2022
Rechtssatz
Die nach Klagserhebung erfolgte Pfändung und Überweisung der eingeklagten Forderung ändert an der Klagslegitimation nichts und hat nur zur Folge, daß statt auf Zahlung an den Kläger auf gerichtlichen Erlag zu erkennen ist.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 580/57
Entscheidungstext OGH 18.12.1957 7 Ob 580/57
- 1 Ob 464/58
Entscheidungstext OGH 17.12.1958 1 Ob 464/58
Beisatz: Dies gilt auch im Falle eines Zweitverbotes. (T1)
- 2 Ob 509/96
Entscheidungstext OGH 17.03.1998 2 Ob 509/96
Beisatz: Denn die Bestimmung des § 234 erster Satz ZPO findet auf jede Art von Einzelrechtsübergang während des Prozesses, also auch auf die exekutive Überweisung von Forderungen nach den §§ 303 ff EO, Anwendung. (T2)
- 6 Ob 89/03m
Entscheidungstext OGH 29.04.2004 6 Ob 89/03m
Beis wie T2
- 1 Ob 253/11d
Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 253/11d
Auch; Beis wie T2
- 1 Ob 121/17a
Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 121/17a
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Im Umfang des an den Überweisungsgläubiger überwiesenen Teilbetrags kann von Amts wegen statt auf Zahlung an die klagende Partei auf Erlag bei Gericht erkannt werden. (T3)
- 1 Ob 203/21s
Entscheidungstext OGH 16.11.2021 1 Ob 203/21s
Beis wie T2
- 2 Ob 22/22g
Entscheidungstext OGH 16.03.2022 2 Ob 22/22g
Beis wie T2; Beis wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0003959
Zuletzt aktualisiert am
23.05.2022
Dokumentnummer
JJR_19571218_OGH0002_0070OB00580_5700000_001