Rechtssatz RS0004565
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0004565
Entscheidungsdatum
26.01.2017
Rechtssatz
Dem Verpflichteten ist ein Zuwiderhandeln Dritter gegen das titelmässig Unterlassungsgebot in der Regel dann anzurechnen, wenn der Dritte für den Verpflichteten in Ausübung eines Vertretungsverhältnisses gehandelt hat.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 130/77
Entscheidungstext OGH 21.02.1978 3 Ob 130/77
Veröff: SZ 51/19 = ÖBl 1978,106
- 3 Ob 45/82
Entscheidungstext OGH 28.04.1982 3 Ob 45/82
Veröff: SZ 55/59
- 4 Ob 301/88
Entscheidungstext OGH 21.02.1989 4 Ob 301/88
Auch; Beisatz: Anwendung des § 18 UWG. (T1)
- 3 Ob 19/01t
Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 19/01t
Auch
- 3 Ob 220/11s
Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 220/11s
Auch; Beisatz: Hier: Spitzenkandidat einer wahlwerbenden Partei. (T2); Beisatz: Ob der Verpflichtete gegenüber dem Dritten einen Anspruch auf Verhinderung durchsetzen könnte, ist allein nicht dafür maßgebend, ob er gegen seine Unterlassungspflicht auch dann verstößt, wenn er Verstöße Dritter duldet (so schon 3 Ob 45/82). (T3)
- 3 Ob 11/12g
Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 11/12g
- 3 Ob 3/17p
Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0004565
Zuletzt aktualisiert am
02.03.2017
Dokumentnummer
JJR_19780221_OGH0002_0030OB00130_7700000_003