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Rechtssatz RS0005816

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0005816

Entscheidungsdatum

04.11.2008

Rechtssatz

Es ist ein Erfordernis "rechtsgültiger Verfügungen" im Sinne des Paragraph 2, Absatz eins, AußStrG, dass der gerichtliche Entscheidungswille ausdrücklich, also nicht bloß schlüssig, und in einer verfahrensrechtlich beachtlichen Form, also jedenfalls außerhalb einer Tagsatzung schriftlich, kundgetan werde, um eine das Gericht selbst bindende Erledigung darzustellen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 633/86
    Entscheidungstext OGH 04.09.1986 6 Ob 633/86
  • 1 Ob 98/97m
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 98/97m
    Auch
  • 5 Ob 236/08d
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 236/08d
    Vgl; Bem: Hier: Grundbuchsverfahren; Unbeachtlichkeit eines nicht zweifelsfrei erkennbaren Entscheidungswillens im Zusammenhang mit einem Vollzugsauftrag nach § 102 Abs 1 GBG. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0005816

Zuletzt aktualisiert am

23.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19860904_OGH0002_0060OB00633_8600000_001