Rechtssatz RS0006911
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0006911
Entscheidungsdatum
25.05.2007
Rechtssatz
Der Aktionär ist nicht zum Rekurs gegen gerichtliche Verfügungen berechtigt, die über einen vom Vorstand gestellten Antrag ergehen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 549/50
Entscheidungstext OGH 31.08.1950 2 Ob 549/50
SZ 23/239 = JBl 1951,438
- 2 Ob 137/51
Entscheidungstext OGH 07.03.1951 2 Ob 137/51
JBl 1952,38 = NZ 1952,14
- 6 Ob 301/98b
Entscheidungstext OGH 18.12.1998 6 Ob 301/98b
Auch; Beisatz: Seine Rechtsmittellegitimation fehlt auch im Verfahren (Zwischenverfahren) zur Prüfung einer allfälligen Unterbrechung des Eintragungsverfahrens nach § 19 FBG. (T1)
- 6 Ob 36/06x
Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 36/06x
Beisatz: Aktionären kommt auch dann keine Beteiligtenstellung im Firmenbuchverfahren und damit auch kein Rekursrecht zu, wenn diese - wie im Fall des § 230 Abs 2 AktG und des § 14 Abs 3 SpaltG - die Möglichkeit zur Erhebung der Nichtigkeitsklage im eigentlichen Sinn verlieren und stattdessen auf Geldansprüche verwiesen sind. (T2)
- 6 Ob 80/07v
Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 80/07v
Beisatz: Auch nach § 2 Abs 1 Z 3 AußStrG 2005 hat der Aktionär keine Beteiligtenstellung bzw Rechtsmittellegitimation. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0006911
Zuletzt aktualisiert am
04.02.2013
Dokumentnummer
JJR_19500831_OGH0002_0020OB00549_5000000_001