Rechtssatz RS0007628
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0007628
Entscheidungsdatum
22.12.2015
Rechtssatz
Mangels einer Einantwortung kann kein erbrechtlicher Erwerb angenommen werden, wohl aber können die zur Erbschaft Berufenen, wenn eine Abhandlung unterbleibt, in eine Art Besitzverhältnis zu den Nachlassgegenständen kommen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 83/54
Entscheidungstext OGH 17.02.1954 3 Ob 83/54
Veröff: SZ 27/37 = EvBl 1954/95 S 144
- 2 Ob 616/86
Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 616/86
Auch; Beisatz: Eine Gesamtrechtsnachfolge auf Grund einer Besitzergreifung bzw eines "Sichgerierens" könnte höchstens dann angenommen werden, wenn sich die Handlungsweise des "Erben" auf alle Nachlasssachen bezöge. (T1)
Veröff: JBl 1987,449
- 3 Ob 41/95
Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 41/95
- 10 ObS 274/97k
Entscheidungstext OGH 30.09.1997 10 ObS 274/97k
Vgl auch; Beisatz: Entfällt die Einantwortung gemäß § 72 Abs 1 oder Abs 2 AußStrG, so besteht der ruhende Nachlass weiter. (T2)
- 7 Ob 290/99v
Entscheidungstext OGH 22.12.1999 7 Ob 290/99v
Vgl; Beis wie T2
- 1 Ob 182/15v
Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 182/15v
Vgl; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0007628
Zuletzt aktualisiert am
08.02.2016
Dokumentnummer
JJR_19540217_OGH0002_0030OB00083_5400000_001