Rechtssatz RS0007950
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0007950
Geschäftszahl
1Ob285/46; 6Ob85/66; 6Ob195/03z; 6Ob174/05i
Entscheidungsdatum
25.08.2005
Rechtssatz
Das Abhandlungsgericht kann offenbar nicht gesetzmäßige Erbserklärungen zurückweisen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 285/46
Entscheidungstext OGH 09.11.1946 1 Ob 285/46
Veröff: JBl 1947,154
- 6 Ob 85/66
Entscheidungstext OGH 23.03.1966 6 Ob 85/66
Veröff: NZ 1967,184 = JBl 1967,486
- 6 Ob 195/03z
Entscheidungstext OGH 02.10.2003 6 Ob 195/03z
Vgl; Beisatz: Ob die Erbeneigenschaft des Erbansprechers völlig ausgeschlossen ist, ist nach der Aktenlage zu beurteilen, wobei eine Prüfung der materiellen Berechtigung grundsätzlich nicht stattfindet. Solange der behauptete Titel überhaupt geeignet ist, zu einer Einantwortung zu führen, muss die Erbserklärung angenommen werden. (T1)
- 6 Ob 174/05i
Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 174/05i
Auch; Beisatz: Das Verlassenschaftsgericht hat zu prüfen, ob die letztwillige Verfügung, auf die sich der Erbansprecher beruft, eine entsprechende Erbeinsetzung enthält, die zur Einantwortung führen kann. Hier: Letztwillig errichtete Stiftung nach dem Bundes-Stiftungs- und Fondsgesetz (BStFG). (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1946:RS0007950
Dokumentnummer
JJR_19461109_OGH0002_0010OB00285_4600000_001