Rechtssatz RS0008273
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0008273
Geschäftszahl
1Ob116/53; 1Ob303/55; 3Ob507/56; 1Ob495/58; 1Ob175/59; 8Ob594/85; 1Ob232/13v
Entscheidungsdatum
23.01.2014
Rechtssatz
Das Aufgriffsrecht ist keine Erbseinsetzung, sondern eine Erbteilungsvorschrift. Bezüglich der Bewertung wirkt das Aufgriffsrecht (entgegen SZ 23/180) nicht auf den Zeitpunkt des Todesfalles zurück, sondern es sind die Wertverhältnisse zum Zeitpunkt der tatsächlichen Auseinandersetzung (somit auch nicht im Zeitpunkt der Einverleibung des Eigentumsrechtes des Übernehmers), im Falle streitiger Auseinandersetzung zum Zeitpunkte des Schlusses der mündlichen Verhandlung, zugrunde zu legen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 116/53
Entscheidungstext OGH 11.03.1953 1 Ob 116/53
Veröff: SZ 26/64
- 1 Ob 303/55
Entscheidungstext OGH 18.05.1955 1 Ob 303/55
Beisatz: Im zweiten Rechtsgang: Wertermittlung. (T1)
- 3 Ob 507/56
Entscheidungstext OGH 31.10.1956 3 Ob 507/56
Ähnlich
- 1 Ob 495/58
Entscheidungstext OGH 14.01.1959 1 Ob 495/58
- 1 Ob 175/59
Entscheidungstext OGH 03.03.1959 1 Ob 175/59
- 8 Ob 594/85
Entscheidungstext OGH 21.08.1985 8 Ob 594/85
nur: Das Aufgriffsrecht ist keine Erbseinsetzung, sondern eine Erbteilungsvorschrift. (T2)
Veröff: SZ 58/131
- 1 Ob 232/13v
Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 232/13v
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0008273
Zuletzt aktualisiert am
09.04.2014
Dokumentnummer
JJR_19530311_OGH0002_0010OB00116_5300000_002