Rechtssatz RS0009101
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0009101
Entscheidungsdatum
16.11.2016
Rechtssatz
Nach neuerer Rechtsprechung (EvBl. 1979/214; 1 Ob 568/79) ist die Anordnung einer gerichtlichen Schätzung wegen des damit verbundenen Kostenaufwandes nur dann berechtigt, wenn die Interessen der Pflichtteilsberechtigten oder anderer Dritter zu wahren sind.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 510/93
Entscheidungstext OGH 15.07.1993 8 Ob 510/93
- 10 Ob 521/95
Entscheidungstext OGH 17.10.1995 10 Ob 521/95
Beisatz: Da § 102 Abs 2 AußStrG in der Fassung Liegenschaftsbewertungsgesetz - LBG BGBl 1992/150 und § 102 Abs 2 AußStrG aF im wesentlichen übereinstimmen, kann die zur aF dieser Gesetzesstelle ergangene neuere Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes auch zur Auslegung der nunmehrigen Fassung herangezogen werden. (T1)
- 1 Ob 33/00k
Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 33/00k
Beisatz: Auf Verlangen eines Pflichtteilsberechtigten ist ein Inventar zu errichten, und eine Schätzung hat dann stattzufinden, wenn diese Maßnahme für die Verlassenschaftsabhandlung von Bedeutung sein könnte. (T2)
- 2 Ob 150/16x
Entscheidungstext OGH 16.11.2016 2 Ob 150/16x
Auch; Veröff: SZ 2016/119
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0009101
Zuletzt aktualisiert am
30.08.2018
Dokumentnummer
JJR_19930715_OGH0002_0080OB00510_9300000_001