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Rechtssatz RS0010756

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0010756

Geschäftszahl

5Ob96/87; 5Ob65/93; 5Ob78/01h

Entscheidungsdatum

21.08.2001

Rechtssatz

Die Ansicht, daß für eine im Zuge von Erhebungen nach Paragraph 38, Absatz eins, Ziffer 2, VermG erfolgte Grundstückszusammenlegung, die urkundlich dargetan ist, weder ein Antrag des Liegenschaftseigentümers noch dessen Zustimmung zu einem amtswegigen Vorgehen des Vermessungsamtes erforderlich sei, ist im Hinblick auf den in Paragraph 52, Ziffer 3, VermG enthaltenen Hinweis auf Paragraph 12, Absatz eins, VermG, nicht aber auch Paragraph 12, Absatz 2, VermG, nicht offenbar gesetzwidrig.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 96/87
    Entscheidungstext OGH 17.11.1987 5 Ob 96/87
    NZ 1988,167
  • 5 Ob 65/93
    Entscheidungstext OGH 29.06.1993 5 Ob 65/93
  • 5 Ob 78/01h
    Entscheidungstext OGH 21.08.2001 5 Ob 78/01h
    Auch; Beisatz: Die amtswegige Veränderung von Grundstücken des Grundsteuerkatasters nach § 52 Z 3 VermG bedarf auch keiner Zustimmung des davon betroffenen Grundeigentümers. (T1); Beisatz: Hier: Beseitigung von "Sprungklammern". (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0010756

Dokumentnummer

JJR_19871117_OGH0002_0050OB00096_8700000_001