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Rechtssatz RS0011108×

Rechtssatz RS0011108

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0011108

Geschäftszahl

6Ob252/71; 1Ob600/77; 3Ob604/81; 4Ob504/84 (4Ob505/84); 2Ob10/11a; 8Ob118/17m

Entscheidungsdatum

25.10.2017

Rechtssatz

Wird die Schenkung der ideellen Hälfte eines unverbauten Grundes widerrufen, auf dem inzwischen ein Wohnhaus errichtet wurde, so kommt eine grundbücherliche Rückübertragung an den Geschenkgeber nicht mehr in Frage.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 252/71
    Entscheidungstext OGH 22.12.1971 6 Ob 252/71
    SZ 44/192
  • 1 Ob 600/77
    Entscheidungstext OGH 06.07.1977 1 Ob 600/77
    Vgl auch; Beisatz: Errichtung eines Wohnhauses mit Baukosten von über einer Million Schilling. (T1)
  • 3 Ob 604/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 604/81
    Vgl; Beisatz: Wird einen Liegenschaftshälfte geschenkt, geht durch die Verbauung der Liegenschaft die Nämlichkeit der geschenkten Sache verloren, weil der Grund selbst angesichts der außerordentlichen Veränderung und Werterhöhung der Liegenschaft so weit in den Hintergrund tritt, daß sein rechtliches Schicksal von einem Widerrufsrecht nicht betroffen würde. (T2)
  • 4 Ob 504/84
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 504/84
    Vgl; EvBl 1986/28 S 112 = SZ 58/63
  • 2 Ob 10/11a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 10/11a
    Vgl
  • 8 Ob 118/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 118/17m
    Vgl; Beisatz: Beisatz: Eine tiefgreifende Veränderung der Liegenschaft könnte eine Naturalrestitution untunlich erscheinen lassen, sodass nur mehr Wertersatz in Frage käme. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0011108

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19711222_OGH0002_0060OB00252_7100000_002