Rechtssatz RS0011587
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011587
Entscheidungsdatum
22.04.2010
Rechtssatz
Die zwischen den unregelmäßigen (§ 479 ABGB) und den persönlichen (§ 478 ABGB) Dienstbarkeiten bestehende enge Verwandtschaft rechtfertigt es, auf sie die für die persönlichen Servituten geltenden Rechtsvorschriften, insbesondere die in § 529 ABGB für das Erlöschen persönlicher Servituten aufgestellten Rechtsnormen, anzuwenden. Daher erlischt im Zweifel auch eine unregelmäßige Dienstbarkeit mit dem Tode des Berechtigten.Die zwischen den unregelmäßigen (Paragraph 479, ABGB) und den persönlichen (Paragraph 478, ABGB) Dienstbarkeiten bestehende enge Verwandtschaft rechtfertigt es, auf sie die für die persönlichen Servituten geltenden Rechtsvorschriften, insbesondere die in Paragraph 529, ABGB für das Erlöschen persönlicher Servituten aufgestellten Rechtsnormen, anzuwenden. Daher erlischt im Zweifel auch eine unregelmäßige Dienstbarkeit mit dem Tode des Berechtigten.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 54/58
Entscheidungstext OGH 12.03.1958 5 Ob 54/58
- 5 Ob 15/83
Entscheidungstext OGH 19.04.1983 5 Ob 15/83
- 5 Ob 250/98w
Entscheidungstext OGH 11.05.1999 5 Ob 250/98w
Auch; nur: Daher erlischt im Zweifel auch eine unregelmäßige Dienstbarkeit mit dem Tode des Berechtigten. (T1)
- 7 Ob 176/01k
Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 176/01k
Vgl auch; nur: Die zwischen den unregelmäßigen (§ 479 ABGB) und den persönlichen (§ 478 ABGB) Dienstbarkeiten bestehende enge Verwandtschaft rechtfertigt es, auf sie die für die persönlichen Servituten geltenden Rechtsvorschriften anzuwenden. (T2)
- 7 Ob 58/06i
Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 58/06i
- 2 Ob 124/09p
Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 124/09p
Auch; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0011587
Zuletzt aktualisiert am
12.06.2025
Dokumentnummer
JJR_19580312_OGH0002_0050OB00054_5800000_001