Rechtssatz RS0012121
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0012121
Entscheidungsdatum
29.03.2022
Rechtssatz
Das Begehren der actio confessoria kann auch auf Einwilligung in die grundbücherliche Einverleibung der Dienstbarkeit lauten. Das Feststellungsinteresse besteht hier schon kraft Gesetzes.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 365/59
Entscheidungstext OGH 14.10.1959 2 Ob 365/59
EvBl 1960/19 S 42
- 1 Ob 108/72
Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 108/72
- 1 Ob 7/80
Entscheidungstext OGH 30.04.1980 1 Ob 7/80
Auch
- 7 Ob 108/07v
Entscheidungstext OGH 30.05.2007 7 Ob 108/07v
Auch
- 9 Ob 117/06f
Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 Ob 117/06f
Auch; Beisatz: Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs leitet sich bei einer gegen den Eigentümer des dienenden Grundstücks gerichteten Servitutenklage der Anspruch auf Feststellung der Dienstbarkeit aus § 523 ABGB ab, sodass für das Feststellungsbegehren die sonst für Feststellungsklagen erforderlichen Voraussetzungen (§ 228 ZPO) nicht gegeben sein müssen. (T1)
- 6 Ob 70/14h
Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 70/14h
Auch
- 4 Ob 228/21i
Entscheidungstext OGH 29.03.2022 4 Ob 228/21i
Vgl; Beisatz: Hier: Bei einer Dienstbarkeitsfeststellungsklage ergibt sich das Feststellungsinteresse schon aus § 523 ABGB, womit die Möglichkeit einer Klage auf Feststellung des Bestehens einer Servitut eröffnet ist. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0012121
Zuletzt aktualisiert am
21.06.2022
Dokumentnummer
JJR_19591014_OGH0002_0020OB00365_5900000_001