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Rechtssatz RS0012237×

Rechtssatz RS0012237

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012237

Geschäftszahl

5Ob655/83; 10Ob14/04p; 2Ob18/22v; 2Ob133/24h; 2Ob69/25y; 2Ob23/26k

Entscheidungsdatum

26.02.2026

Rechtssatz

Ob der Erblasser eine Erbseinsetzung oder eine Vermächtnisanordnung wollte, ist durch Auslegung zu ermitteln. Es ist zu prüfen, ob der Erblasser den Bedachten zum Gesamtrechtsnachfolge oder Einzelrechtsnachfolger machen wollte, ob er ihn dem direkten Zugriff der Nachlaßgläubiger aussetzen und ob er ihm einen direkten Zugriff auf das Nachlaßvermögen einräumen wollte oder nicht.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 655/83
    Entscheidungstext OGH 06.12.1983 5 Ob 655/83
    NZ 1984,130
  • 10 Ob 14/04p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 10 Ob 14/04p
    Veröff: SZ 2005/79
  • 2 Ob 18/22v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2022 2 Ob 18/22v
  • 2 Ob 133/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.09.2024 2 Ob 133/24h
  • 2 Ob 69/25y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 03.06.2025 2 Ob 69/25y
    Beisatz: Hier: Die Zuwendung bloß einzelner Sachen an eine Vielzahl von Personen und das Fehlen eines eine quotenmäßige Nachlassteilung anordnenden Willens spricht für das Vorliegen von Vermächtnissen. (T1)
  • 2 Ob 23/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.02.2026 2 Ob 23/26k
    Beisatz: Hier ist das Rekursgericht vertretbar davon ausgegangen, dass mit der Zuwendung des „gesamten *hof[s]“ der (bäuerliche) Besitz insgesamt gemeint war. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0012237

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19831206_OGH0002_0050OB00655_8300000_002