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Rechtssatz RS0012368×

Rechtssatz RS0012368

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012368

Entscheidungsdatum

22.12.2011

Rechtssatz

Die Zweifelsregel des Paragraph 615, Absatz 2, ABGB oder die sie im konkreten Fall etwa verdrängende Regel des Paragraph 703, ABGB ist einer konkreten Regelungsabsicht des Erblassers nachgeordnet. Es sind daher alle bei letztwilligen Verfügungen zulässigen Auslegungsmittel auszuschöpfen, ehe auf die zitierten Gesetzesregeln zurückgegriffen werden dar. Zu diesen Auslegungsmitteln gehört auch die Ermittlung des hypothetischen Testierwillens.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 1/90
    Entscheidungstext OGH 08.02.1990 6 Ob 1/90
    JBl 1990,581 ( Eccher ) = SZ 63/15
  • 6 Ob 549/94
    Entscheidungstext OGH 24.03.1994 6 Ob 549/94
    Auch;
  • 1 Ob 185/01i
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 185/01i
    nur: Die Zweifelsregel des § 615 Abs 2 ABGB oder die sie im konkreten Fall etwa verdrängende Regel des § 703 ABGB ist einer konkreten Regelungsabsicht des Erblassers nachgeordnet. (T1); Beisatz: Auflösend bedingtes oder zeitlich beschränktes - mit dem Eintritt des Nacherbfalls endendes - Eigentum. (T2)
  • 6 Ob 89/10x
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 89/10x
    Vgl
  • 2 Ob 58/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 58/11k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0012368

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.05.2017

Dokumentnummer

JJR_19900208_OGH0002_0060OB00001_9000000_001