Rechtssatz RS0012400
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0012400
Entscheidungsdatum
27.07.2017
Rechtssatz
Der Sachverständige hat nicht über die Testierfähigkeit abzusprechen, sondern sich auf Grund der festgestellten Tatsachen zu äußern, entweder, welchen Grad die "Besonnenheit" der Erblasser gerade im Zeitpunkte der letztwilligen Anordnung oder, wenn für diesen Zeitpunkt der Mangel der Testierfähigkeit nicht mit voller Sicherheit angenommen werden kann, ob die Erblasserin schon vorher "den Gebrauch des Verstandes verloren hätte".
Entscheidungstexte
- 7 Ob 153/56
Entscheidungstext OGH 11.04.1956 7 Ob 153/56
- 7 Ob 293/56
Entscheidungstext OGH 27.06.1956 7 Ob 293/56
- 3 Ob 539/90
Entscheidungstext OGH 27.06.1990 3 Ob 539/90
Veröff: SZ 63/116
- 6 Ob 317/01p
Entscheidungstext OGH 31.01.2002 6 Ob 317/01p
nur: Der Sachverständige hat nicht über die Testierfähigkeit abzusprechen. (T1)
- 1 Ob 28/03d
Entscheidungstext OGH 14.10.2003 1 Ob 28/03d
Auch
- 8 Ob 155/08i
Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 155/08i
nur T1
- 3 Ob 1/11k
Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 1/11k
nur T1
- 3 Ob 76/11i
Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 76/11i
nur T1
- 2 Ob 162/16m
Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 162/16m
nur: Der Sachverständige hat nicht über die Testierfähigkeit abzusprechen, sondern sich auf Grund der festgestellten Tatsachen zu äußern, entweder, welchen Grad die "Besonnenheit" der Erblasserin gerade im Zeitpunkte der letztwilligen Anordnung hatte. (T2)
Veröff: SZ 2017/83
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0012400
Zuletzt aktualisiert am
19.06.2020
Dokumentnummer
JJR_19560411_OGH0002_0070OB00153_5600000_001