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Rechtssatz RS0012532×

Rechtssatz RS0012532

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012532

Geschäftszahl

1Ob122/72; 3Ob603/81; 6Ob168/13v; 2Ob229/22y; 2Ob34/26b

Entscheidungsdatum

26.03.2026

Rechtssatz

In der Klausel eines von Ehegatten errichteten wechselseitigen Testaments, nach dem Ableben des zweitversterbenden Eheteils habe da in dessen Hand befindliche gesamte Vermögen den gemeinsamen Kindern zuzufallen, liegt eine Nacherbschaft auf den Überrest.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 122/72
    Entscheidungstext OGH 05.07.1972 1 Ob 122/72
  • 3 Ob 603/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 3 Ob 603/81
    Ähnlich; Beisatz: Wenn die letzwillige Verfügung die freie Verfügungsberechtigung eines Vorerben hervorhebt, so deutet dies
    nicht gegen die Nacherbschaft schlechthin, sondern höchstens für eine Nacherbschaft auf den Überrest. (T1) = ZfRV 1987,275 ( Zemen )
  • 6 Ob 168/13v
    Entscheidungstext OGH 15.05.2014 6 Ob 168/13v
    Vgl
  • 2 Ob 229/22y
    Entscheidungstext OGH 13.12.2022 2 Ob 229/22y
  • 2 Ob 34/26b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.03.2026 2 Ob 34/26b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0012532

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19720705_OGH0002_0010OB00122_7200000_001