Rechtssatz RS0012600
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0012600
Geschäftszahl
1Ob567/52; 8Ob125/68; 6Ob23/74 (6Ob24/74); 8Ob112/75; 1Ob776/76; 5Ob734/81; 2Ob2209/96h; 9Ob273/99h; 2Ob123/20g
Entscheidungsdatum
25.02.2021
Rechtssatz
Wenn den Beschwerten ein Berechtigter gegenübersteht, der einen Anspruch auf die Leistung hat, dann handelt es sich um keinen Auftrag, um keine Auflage, sondern um ein Vermächtnis eines Rechtes.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 567/52
Entscheidungstext OGH 09.07.1952 1 Ob 567/52
- 8 Ob 125/68
Entscheidungstext OGH 07.05.1968 8 Ob 125/68
JBl 1969,666 = NZ 1969,10
- 6 Ob 23/74
Entscheidungstext OGH 02.05.1974 6 Ob 23/74
Beisatz: Der Auftrag nach § 709 ABGB unterscheidet sich vom Vermächtnis wesentlich dadruch, daß dem Beschwerten keine auf Leistung Berechtigter gegenübersteht. (T1) = EvBl 1974/260 S 571 = NZ
1975,31
- 8 Ob 112/75
Entscheidungstext OGH 04.06.1975 8 Ob 112/75
Beis wie T1; NZ 1977,78
- 1 Ob 776/76
Entscheidungstext OGH 01.12.1976 1 Ob 776/76
SZ 49/148
- 5 Ob 734/81
Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 734/81
- 2 Ob 2209/96h
Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2209/96h
Auch
- 9 Ob 273/99h
Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 273/99h
Vgl; Beis wie T1
- 2 Ob 123/20g
Entscheidungstext OGH 25.02.2021 2 Ob 123/20g
Vgl; Beisatz: Eine letztwillige Auflage schafft keinen vom Begünstigten durchsetzbaren Anspruch auf Leistung. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0012600
Zuletzt aktualisiert am
12.04.2021
Dokumentnummer
JJR_19520709_OGH0002_0010OB00567_5200000_001