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Rechtssatz RS0012649

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012649

Entscheidungsdatum

26.05.2021

Norm

ABGB §692
ABGB §783
ABGB idF ErbRÄG 2015 §764 Abs2

Rechtssatz

Das österreichische Erbrecht kennt zwei verschiedene, voneinander unabhängige Formen der Legatsreduktion, nämlich einmal das Recht nach Paragraph 692, ABGB, wenn die Vermächtnisse den Reinnachlass übersteigen, und zum anderen gemäß Paragraph 783, ABGB, wenn dem Noterben der gebührende Pflichtteil nicht oder nicht vollständig ausgemessen wurde.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 627/91
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 1 Ob 627/91
    Veröff: SZ 65/7 = NZ 1992,271
  • 4 Ob 235/06x
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 235/06x
    Beisatz: Wenn die Pflichtteilsansprüche den Wert des Nachlasses übersteigen, führen § 692 und § 783 ABGB zum selben Ergebnis: der Vermächtnisnehmer geht - wie auch der Erbe, soweit er nicht selbst pflichtteilsberechtigt ist - leer aus. (T1)
    Beisatz: Mit ausführlicher Analyse zum Verhältnis der beiden sich überschneidenden Bestimmungen. (T2)
  • 3 Ob 175/08v
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 175/08v
  • 10 Ob 6/14a
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 10 Ob 6/14a
    Veröff: SZ 2014/15
  • 2 Ob 96/14b
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 96/14b
  • 2 Ob 13/21g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 2 Ob 13/21g
    Beisatz: Hier: Rechtslage nach dem ErbRÄG 2015. (T3)
    Anm: Veröff: SZ 2021/50

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0012649

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.05.2023

Dokumentnummer

JJR_19920115_OGH0002_0010OB00627_9100000_003