Rechtssatz RS0014720
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0014720
Entscheidungsdatum
04.05.2021
Rechtssatz
Zu den in dieser Gesetzesstelle genannten, unter der besonderen Vorsorge der öffentlichen Verwaltung stehenden Gemeinden sind auch die anerkannten Religionsgemeinschaften zu zählen. Was zur Gültigkeit eines Vertrages mit ihnen erforderlich ist, muß demnach ihrer Verfassung (also zB dem kanonischen Rechte) entnommen werden.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 554/59
Entscheidungstext OGH 25.11.1959 5 Ob 554/59
- 2 Ob 110/75
Entscheidungstext OGH 19.06.1975 2 Ob 110/75
Auch; Veröff: SZ 48/71 = EvBl 1976/31 S 68 = JBl 1975,650
- 6 Ob 558/78
Entscheidungstext OGH 18.05.1978 6 Ob 558/78
- 6 Ob 576/80
Entscheidungstext OGH 28.05.1980 6 Ob 576/80
Veröff: SZ 53/85 = EvBl 1980/214 S 658 = NZ 1982,44
- 4 Ob 46/99i
Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 46/99i
Auch
- 8 ObA 230/99b
Entscheidungstext OGH 09.09.1999 8 ObA 230/99b
- 8 Ob 20/11s
Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 20/11s
Beisatz: Hier: Die juristischen Personen der katholischen Kirche. (T1)
- 2 Ob 129/12b
Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 129/12b
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Das von einem vertretungsbefugten kirchlichen Organ ohne die im kanonischen Recht vorgesehene Genehmigung einer übergeordneten Stelle abgeschlossene Geschäft ist daher ungültig und kann rechtsgeschäftliche Wirkung nicht hervorbringen. (T2)
- 5 Ob 178/20t
Entscheidungstext OGH 04.05.2021 5 Ob 178/20t
Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0014720
Zuletzt aktualisiert am
12.07.2021
Dokumentnummer
JJR_19591125_OGH0002_0050OB00554_5900000_001