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Rechtssatz RS0014735×

Rechtssatz RS0014735

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0014735

Geschäftszahl

7Ob67/78; 7Ob23/84; 7Ob270/98a; 7Ob69/01z; 7Ob69/06g

Entscheidungsdatum

29.03.2006

Rechtssatz

Aus Paragraph 5, Absatz 2, VersVG ergibt sich allein noch nicht, daß die vom Versicherungsantrag abweichende mündliche Ergänzung Vertragsinhalt geworden ist. Hiezu bedarf es vielmehr der Fiktion des Paragraph 5, Absatz 3, VersVG, nach der trotz des sich aus Paragraph 5, Absatz 2, VersVG ergebenden Dissenses der Inhalt des Versicherungsantrages, also einschließlich der mündlichen Ergänzung, als vereinbart anzusehen ist, wenn der Versicherer seiner Belehrungspflicht iS der vorgenannten Gesetzesstelle nicht entsprochen hat.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 67/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 67/78
    Veröff: VersR 1980,471
  • 7 Ob 23/84Au
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 7 Ob 23/84Au
    Auch; Veröff: RdW 1984,370 = JBl 1986,177 ( Wilhelm ) = SZ 57/94
  • 7 Ob 270/98a
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 7 Ob 270/98a
    Vgl; Beisatz: Ab Zugang des Versicherungsantrages beim Versicherer trifft das Risiko falscher oder unvollständiger Übermittlung der Versicherer als Erklärungsempfänger. (Abgehen von der bisherigen Rechtsprechung, Anschluß an die Kritik Wilhelm JBl 1986, 179 ff, Lorenz, Die Haftung des Versicherers für Auskünfte und Wissen seiner Agenten, 196 f). (T1); Veröff: SZ 72/60
  • 7 Ob 69/01z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 69/01z
    Ähnlich; Veröff: SZ 74/83
  • 7 Ob 69/06g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 7 Ob 69/06g
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0014735

Dokumentnummer

JJR_19790215_OGH0002_0070OB00067_7800000_001