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Rechtssatz RS0016699

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016699

Entscheidungsdatum

12.06.2012

Rechtssatz

Sind sowohl der Gläubiger, als auch der Schuldner Teilnehmer an einem vereinbarten multilateralen Clearing, so ist der Verlust der Aufrechnungsmöglichkeit, der dadurch entsteht, dass die vertragsgemäße Buchung auf den Clearing-Konten die Tilgung der Schuld bewirkt, nicht sittenwidrig. Auch die in den AGB der Clearingstelle enthaltene Regelung, dass diese für Gegenansprüche des Schuldners gegen den Gläubiger nicht passiv legitimiert ist, sondern der Schuldner vielmehr nach Beendigung des Clearing-Vertrages das entstandene Debet der Clearing-Stelle gegenüber ausgleichen muss, ist zulässig.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 629/89
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 6 Ob 629/89
    Veröff: SZ 62/126 = ÖBA 1989,362
  • 6 Ob 299/03v
    Entscheidungstext OGH 08.07.2004 6 Ob 299/03v
    Vgl
  • 9 Ob 59/08d
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 9 Ob 59/08d
    Vgl; Beisatz: Hier: Barter-Pool. (T1)
  • 5 Ob 85/12d
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 5 Ob 85/12d
    Vgl auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0016699

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.07.2012

Dokumentnummer

JJR_19890629_OGH0002_0060OB00629_8900000_001