Rechtssatz RS0016952
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0016952
Entscheidungsdatum
14.09.2021
Rechtssatz
Dass der Auftraggeber im Verhältnis zum Begünstigten zur Anerkennung der Abweichung der Inanspruchnahme von der Garantieerklärung - etwa infolge Änderungsvereinbarungen im Kausalverhältnis - verpflichtet wäre, reicht für die Inanspruchnahme der Garantiebank durch den Begünstigten nicht aus, weil sich die Bank in den Streit zwischen diesem und dem Auftraggeber nicht hineinziehen lassen und das mit dem Streitausgang verbundene Risiko nicht durch Auszahlung der Garantiesumme auf sich nehmen muss.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 584/89
Entscheidungstext OGH 26.04.1989 1 Ob 584/89
Veröff: SZ 62/75 = ÖBA 1989,1131 = WBl 1989,284
- 1 Ob 529/93
Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 529/93
Beisatz: Es ist Sache des Begünstigten, solche Umstände auf eine auch aus der Warte der Garantiebank völlig unbedenkliche Weise darzutun. (T1) Veröff: ÖBA 1993,985 = RdW 1993,361
- 9 Ob 24/08g
Entscheidungstext OGH 29.10.2008 9 Ob 24/08g
Auch
- 8 Ob 137/08t
Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 137/08t
Vgl auch
- 8 Ob 109/20t
Entscheidungstext OGH 14.09.2021 8 Ob 109/20t
Vgl
- 5 Ob 94/21s
Entscheidungstext OGH 05.08.2021 5 Ob 94/21s
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0016952
Zuletzt aktualisiert am
15.10.2021
Dokumentnummer
JJR_19890426_OGH0002_0010OB00584_8900000_001