Rechtssatz RS0017865
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0017865
Entscheidungsdatum
21.11.2022
Rechtssatz
Versagt die Auslegung des in einem Vertrag gebrauchten Ausdruckes nach seinem buchstäblichen Sinn, so ist die Absicht der Parteien zu erforschen und schließlich der Vertrag zu ergänzen bzw zu korrigieren.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 809/76
Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 809/76
Veröff: ImmZ 1977,205
- 6 Ob 686/83
Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 686/83
Vgl; Beisatz: Hier: Vertragsurkunde gibt nach ihrem Inhalt objektiv Anlaß zu Zweifeln über ihren grundsätzlichen Aussagegehalt. (T1)
- 7 Ob 691/89
Entscheidungstext OGH 14.12.1989 7 Ob 691/89
Auch; Beisatz: Der buchstäbliche Sinn des Ausdrucks wird unmaßgeblich, wenn er die Absicht der Parteien erweislich unrichtig wiedergibt. (T2)
- 2 Ob 89/95
Entscheidungstext OGH 07.12.1995 2 Ob 89/95
Auch
- 8 Ob 101/02i
Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 101/02i
Vgl auch
- 8 Ob 29/03b
Entscheidungstext OGH 20.03.2003 8 Ob 29/03b
Vgl auch
- 8 Ob 163/06p
Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 163/06p
- 4 Ob 142/17m
Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 142/17m
Auch
- 8 ObA 65/22z
Entscheidungstext OGH 21.11.2022 8 ObA 65/22z
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0017865
Zuletzt aktualisiert am
08.02.2023
Dokumentnummer
JJR_19770113_OGH0002_0070OB00809_7600000_002