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Rechtssatz RS0017949×

Rechtssatz RS0017949

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0017949

Entscheidungsdatum

13.06.2017

Rechtssatz

Von sogenannten Regelbedarfsätzen oder einer sonst üblichen Obergrenze der dem Kind zustehenden Alimentierung weicht der Fall des Halbwaisen so wesentlich ab, dass nur nach Ermittlung der konkreten nach den in Paragraph 140, Absatz eins, ABGB aufgezählten Kriterien zu beurteilenden Lebensverhältnisse gesagt werden kann, welchen Bedarf das Kind hat, um seinen gesamten Lebensunterhalt decken zu können, wozu auch die Mindestpensionshöhe einen Anhaltspunkt liefern können aber nicht müssen vergleiche Paragraph 293, ASVG). Beim Bedarf ist darauf zu nehmen, dass das Kind nach dem Tod seiner Mutter nun auf Betreuung in anderer Weise angewiesen ist und dieser Aufwand aus den zum Lebensunterhalt insgesamt zufließenden Mitteln, also sowohl aus dem Pensionseinkommen als auch aus Unterhaltszahlungen des Vaters zu decken ist (so schon 5 Ob 606/90).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 549/94
    Entscheidungstext OGH 25.08.1994 2 Ob 549/94
  • 1 Ob 109/98f
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 109/98f
  • 7 Ob 78/05d
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 7 Ob 78/05d
  • 10 Ob 72/09z
    Entscheidungstext OGH 10.11.2009 10 Ob 72/09z
    Vgl auch
  • 4 Ob 25/17f
    Entscheidungstext OGH 13.06.2017 4 Ob 25/17f
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0017949

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.08.2017

Dokumentnummer

JJR_19940825_OGH0002_0020OB00549_9400000_001