Rechtssatz RS0019113
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0019113
Entscheidungsdatum
16.12.2014
Rechtssatz
Da sich die gemischte Schenkung zumeist nicht in ihre entgeltlichen und unentgeltlichen Bestandteile zerlegen läßt, andererseits aber eine Kombination der jeweiligen Rechtsvorschriften wegen ihrer Gegensätzlichkeit ausscheidet, ist für jedes einzelne auftauchende Problem die angemessenste Lösung zu suchen (Koziol - Welser, Grundriß des bürgerlichen Rechts I 9. Auflage, 203; Gschnitzer - Faistenberger - Barta - Eccher, Österreichisches Schuldrecht, Allgemeiner Teil 2. Auflage, 19). Das kann zu einer Kumulierung verschiedener Formvorschriften führen, wenn diese Vorschriften jeweils verschiedene Schutzzwecke verfolgen.Da sich die gemischte Schenkung zumeist nicht in ihre entgeltlichen und unentgeltlichen Bestandteile zerlegen läßt, andererseits aber eine Kombination der jeweiligen Rechtsvorschriften wegen ihrer Gegensätzlichkeit ausscheidet, ist für jedes einzelne auftauchende Problem die angemessenste Lösung zu suchen (Koziol - Welser, Grundriß des bürgerlichen Rechts römisch eins 9. Auflage, 203; Gschnitzer - Faistenberger - Barta - Eccher, Österreichisches Schuldrecht, Allgemeiner Teil 2. Auflage, 19). Das kann zu einer Kumulierung verschiedener Formvorschriften führen, wenn diese Vorschriften jeweils verschiedene Schutzzwecke verfolgen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 124/92
Entscheidungstext OGH 27.10.1992 5 Ob 124/92
Veröff: SZ 65/137 = EvBl 1993/89 S 381 = NZ 1993,240 (Hofmeister, 243)
- 5 Ob 272/99g
Entscheidungstext OGH 28.03.2000 5 Ob 272/99g
Auch
- 6 Ob 311/04k
Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 311/04k
Auch
- 5 Ob 192/14t
Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 192/14t
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0019113
Zuletzt aktualisiert am
03.03.2015
Dokumentnummer
JJR_19921027_OGH0002_0050OB00124_9200000_001