Rechtssatz RS0019697
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0019697
Geschäftszahl
5Ob438/59 (5Ob439/59); 4Ob168/80; 9Ob48/98v; 2Ob180/01m; 1Ob83/01i; 6Ob247/03x; 3Ob34/14t
Entscheidungsdatum
30.04.2014
Rechtssatz
Der Vertrag, mit dem eine Hausverwaltung übertragen wird, ist nicht als Werkvertrag, sondern als ein Bevollmächtigungsvertrag zu beurteilen, mag die Tätigkeit des Verwalters auch gewisse Verrichtungen erfordern und daher vielleicht Elemente eines Werkvertrages aufweisen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 438/59
Entscheidungstext OGH 10.02.1960 5 Ob 438/59
- 4 Ob 168/80
Entscheidungstext OGH 29.09.1981 4 Ob 168/80
Veröff: ZAS 1982,217 = DRdA 1983,266 (Jabornegg)
- 9 Ob 48/98v
Entscheidungstext OGH 20.05.1998 9 Ob 48/98v
nur: Der Vertrag, mit dem eine Hausverwaltung übertragen wird, ist ein Bevollmächtigungsvertrag. (T1); Beisatz: Dieser berechtigt den Verwalter nicht, Mietzinsklagen im eigenen Namen klageweise geltend zu machen. Vielmehr kann er im Rechtsstreit nur als direkter Stellvertreter des Eigentümers in dessen Namen auftreten. (T2)
- 2 Ob 180/01m
Entscheidungstext OGH 09.08.2001 2 Ob 180/01m
Vgl auch; nur T1; Beis wie T2
- 1 Ob 83/01i
Entscheidungstext OGH 17.08.2001 1 Ob 83/01i
nur T1; Veröff:SZ 74/137
- 6 Ob 247/03x
Entscheidungstext OGH 25.03.2004 6 Ob 247/03x
nur T1; Beisatz: Beim Inkasso der Mietzinse handelt der Hausverwalter als direkter Stellvertreter des Vollmachtgebers. (T3)
- 3 Ob 34/14t
Entscheidungstext OGH 30.04.2014 3 Ob 34/14t
Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Die Hausverwalterin ist in Bezug auf die Mietzinse nicht Drittschuldnerin, sondern eine von der Vermieterin eingerichtete Zahlstelle. Sie ist nicht den Mietern zuzurechnen. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0019697
Zuletzt aktualisiert am
21.07.2014
Dokumentnummer
JJR_19600210_OGH0002_0050OB00438_5900000_001