Rechtssatz RS0021161
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021161
Entscheidungsdatum
17.09.2015
Rechtssatz
Die Vorschrift des § 1120 ABGB wurde von der Rechtsprechung immer als eine bloß auf Bestandverträge anzuwendende Sonderregel angesehen, die auf andere, selbst ähnliche obligatorische Benützungsverhältnisse, die Dauerschuldverhältnisse darstellen, analog nicht anzuwenden ist.Die Vorschrift des Paragraph 1120, ABGB wurde von der Rechtsprechung immer als eine bloß auf Bestandverträge anzuwendende Sonderregel angesehen, die auf andere, selbst ähnliche obligatorische Benützungsverhältnisse, die Dauerschuldverhältnisse darstellen, analog nicht anzuwenden ist.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 727/81
Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 727/81
Veröff: JBl 1982,599 = SZ 54/163 = MietSlg 33075(22)
- 6 Ob 712/87
Entscheidungstext OGH 28.01.1988 6 Ob 712/87
- 7 Ob 604/89
Entscheidungstext OGH 15.06.1989 7 Ob 604/89
- 7 Ob 541/90
Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 541/90
Vgl; Beisatz: Der Grundsatz, wonach die vom Fruchtgenußberechtigten abgeschlossenen Bestandverträge nicht mit Ende des Fruchtgenußes erlöschen, und der Eigentümer in das Bestandverhältnis eintritt, gilt auch einen bloß obligatorisch Nutzungsberechtigten mit fruchtnießerähnlicher Stellung. (T1) Veröff: ecolex 1990,483
- 3 Ob 164/15m
Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 164/15m
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0021161
Zuletzt aktualisiert am
21.12.2015
Dokumentnummer
JJR_19811106_OGH0002_0010OB00727_8100000_006