Rechtssatz RS0021705
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021705
Entscheidungsdatum
15.10.2009
Rechtssatz
Die gesetzliche und vertragliche (Punkt 1.3.3. und 2.1.3. B 2110 ÖNorm) Warnpflicht gegenüber dem Auftraggeber (vgl 5 Ob 521, 522/79) besteht auf Grund der selbständigen Verträge zwischen diesem und den Auftragnehmern auch dann, wenn sich der Auftraggeber eines planenden Architekten als Baustellenleiters mit Weisungsrecht gegenüber den Auftragnehmern bedient.Die gesetzliche und vertragliche (Punkt 1.3.3. und 2.1.3. B 2110 ÖNorm) Warnpflicht gegenüber dem Auftraggeber vergleiche 5 Ob 521, 522/79) besteht auf Grund der selbständigen Verträge zwischen diesem und den Auftragnehmern auch dann, wenn sich der Auftraggeber eines planenden Architekten als Baustellenleiters mit Weisungsrecht gegenüber den Auftragnehmern bedient.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 516/79
Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 516/79
- 1 Ob 769/83
Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 769/83
Veröff: SZ 57/18 = JBl 1984,556 = RdW 1984,274
- 7 Ob 142/97a
Entscheidungstext OGH 22.10.1997 7 Ob 142/97a
Auch
- 2 Ob 80/04k
Entscheidungstext OGH 29.04.2004 2 Ob 80/04k
Auch
- 2 Ob 277/08m
Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
Vgl; Beisatz: Für die zivilrechtliche Beurteilung der Werkleistung eines Planverfassers ist es bedeutungslos, wenn auf den Einreichunterlagen ein Dritter als Planverfasser (und Bauführer) aufschien und dieser Dritte dadurch gegenüber der Baubehörde die öffentlich-rechtliche Verantwortung übernahm. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0021705
Zuletzt aktualisiert am
19.01.2010
Dokumentnummer
JJR_19791018_OGH0002_0080OB00516_7900000_001