Rechtssatz RS0021908
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021908
Entscheidungsdatum
30.09.2025
Rechtssatz
Eine Verpflichtung des Unternehmers zu einer genauen Detaillierung des Entgeltes für seine zur Erbringung des Werkes erforderlichen Einzelleistungen ist nicht gegeben, weil durch die Übermittlung der Rechnung der Besteller nur über die Höhe des vorher nicht fix vereinbarten, vom Unternehmer begehrten Entgeltes in Kenntnis gesetzt werden soll. Es genügt, wenn der Unternehmer die von ihm erbrachten Leistungen einzeln anführt und für das Werk ein Gesamtentgelt berechnet, das der Besteller auf seine Angemessenheit überprüfen kann.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 684/77
Entscheidungstext OGH 10.11.1977 7 Ob 684/77
- 5 Ob 571/79
Entscheidungstext OGH 06.11.1979 5 Ob 571/79
Beisatz: Unter Berücksichtigung der von den Parteien vereinbarten Kriterien zur Entgeltbestimmung. (T1) Veröff: MietSlg 31236
- 7 Ob 551/83
Entscheidungstext OGH 01.09.1983 7 Ob 551/83
- 4 Ob 630/88
Entscheidungstext OGH 13.12.1988 4 Ob 630/88
Vgl auch
- 5 Ob 113/09t
Entscheidungstext OGH 24.11.2009 5 Ob 113/09t
Beisatz: Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine Frage des Einzelfalls. (T2)
- 4 Ob 128/14y
Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 128/14y
Beis wie T1
- 1 Ob 161/14d
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 161/14d
- 10 Ob 17/16x
Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 17/16x
Beis wie T2
- 8 Ob 8/25x
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.09.2025 8 Ob 8/25x
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0021908
Zuletzt aktualisiert am
04.12.2025
Dokumentnummer
JJR_19771110_OGH0002_0070OB00684_7700000_001