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Rechtssatz RS0022485×

Rechtssatz RS0022485

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022485

Geschäftszahl

6Ob309/58; 6Ob129/70; 1Ob130/75; 1Ob591/81; 6Ob328/02g; 6Ob157/03m; 6Ob169/18y

Entscheidungsdatum

26.09.2018

Rechtssatz

Ist in einem Ausgedingsvertrag ein "Unvergleichsfall" nicht vorgesehen und nimmt der Ausgedingsberechtigte die vereinbarten Ausgedingsleistungen (Kost über den Tisch) grundlos nicht an, so steht ihm nicht einmal ein Anspruch auf dasjenige zu, was sich der Ausgedingsverpflichtete hiedurch erspart hat (die gegenteilige vereinzelt gebliebene Entscheidung EvBl 1954/189 kann aus den in der Entscheidung angeführten Gründen nicht aufrechterhalten werden).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 309/58
    Entscheidungstext OGH 03.12.1958 6 Ob 309/58
    Veröff: EvBl 1959/110 S 187 = RZ 1959/5 S 88 = SZ 31/150
  • 6 Ob 129/70
    Entscheidungstext OGH 03.06.1970 6 Ob 129/70
  • 1 Ob 130/75
    Entscheidungstext OGH 10.09.1975 1 Ob 130/75
  • 1 Ob 591/81
    Entscheidungstext OGH 01.07.1981 1 Ob 591/81
    nur: Nimmt der Ausgedingsberechtigte die vereinbarten Ausgedingsleistungen (Kost über den Tisch) grundlos nicht an, so steht ihm nicht einmal ein Anspruch auf dasjenige zu, was sich der Ausgedingsverpflichtete hiedurch erspart hat. (T1) Beisatz: Der Ausgedingsberechtigte gerät in Annahmeverzug. (T2)
  • 6 Ob 328/02g
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 6 Ob 328/02g
    Auch
  • 6 Ob 157/03m
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 157/03m
    nur T1
  • 6 Ob 169/18y
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 6 Ob 169/18y
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0022485

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19581203_OGH0002_0060OB00309_5800000_001