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Rechtssatz RS0027345×

Rechtssatz RS0027345

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0027345

Entscheidungsdatum

21.01.1999

Rechtssatz

Eine dem Paragraph 1542, RVO entsprechende Legalzessionsvorschrift fehlt im Dienstrecht der österreichischen Bundesbeamten, und der Staat nimmt für die von ihm an die Witwe des Getöteten ausgeschütteten Pensionsbezüge keinen Regreß. Es ist daher der der Witwe aus Anlaß des Unfalls erwachsene Vorteil (Pension) vom Gesamtschaden abzuziehen und erst von dem sich ergebenden Differenzbetrag die dem Mitverschuldensanteil entsprechende Quote zu bilden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 20/53
    Entscheidungstext OGH 13.05.1953 2 Ob 20/53
    Veröff: JBl 1953,541 = SZ 26/123
  • 2 Ob 84/90
    Entscheidungstext OGH 31.01.1991 2 Ob 84/90
    Auch
  • 2 Ob 77/94
    Entscheidungstext OGH 06.12.1994 2 Ob 77/94
    Auch; nur: Es ist daher der der Witwe aus Anlaß des Unfalls erwachsene Vorteil (Pension) vom Gesamtschaden abzuziehen und erst von dem sich ergebenden Differenzbetrag die dem Mitverschuldensanteil entsprechende Quote zu bilden. (T1)
  • 8 Ob 259/98s
    Entscheidungstext OGH 21.01.1999 8 Ob 259/98s
    Vgl auch; nur: Der erwachsene Vorteil ist vom Gesamtschaden abzuziehen und erst von dem sich ergebenden Differenzbetrag die dem Mitverschuldensanteil entsprechende Quote zu bilden. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0027345

Dokumentnummer

JJR_19530513_OGH0002_0020OB00020_5300000_001