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Rechtssatz RS0028914

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028914

Entscheidungsdatum

25.06.2018

Norm

AngG §26 Z2 III2a

Rechtssatz

Nicht jede ungebührliche Schmälerung des Entgelts unter den kollektivvertraglichen Mindestlohn macht dem Dienstnehmer eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses im Sinne des Grundgedankens des Paragraph 26, Absatz eins, AngG auch nur für die Kündigungsfrist objektiv (Arb 10210 ua) unzumutbar. Selbst eine schuldhafte Schmälerung dieses Mindestentgelts kann und wird häufig nur aus Versehen erfolgt sein.

Entscheidungstexte

  • 14 Ob 67/86
    Entscheidungstext OGH 13.05.1986 14 Ob 67/86
    Veröff: RdW 1986,379 = Arb 10535 = DRdA 1989,114 (Dirschmied)
  • 9 ObA 332/89
    Entscheidungstext OGH 06.12.1989 9 ObA 332/89
    Auch
  • 9 ObA 25/08d
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 ObA 25/08d
    Auch; Beisatz: Wesentlich ist eine Vertragsverletzung nur dann, wenn dem Angestellten die weitere Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses nicht einmal mehr für die Kündigungsfrist objektiv zugemutet werden kann. (T1)
  • 8 ObA 28/18b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 8 ObA 28/18b
    Auch; Beis wie T1

Schlagworte

Arbeitnehmer, wichtiger Grund, vorzeitige Auflösung, Austritt, Arbeitsverhältnis, Ende, Beendigung, Zumutbarkeit, Unzumutbarkeit, Verschulden, Fahrlässigkeit, Entgelt, Gehalt, Angestellte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0028914

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19860513_OGH0002_0140OB00067_8600000_003