Rechtssatz RS0031639
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0031639
Entscheidungsdatum
25.03.2009
Rechtssatz
Ein Feststellungsbegehren, der Beklagte hafte für die Leistungen des Sozialversicherungsträgers an die minderjährigen Kinder des Getöteten zu fünfundzwanzig Prozent des von diesem jeweils erzielbaren Einkommen, ist nicht zulässig, weil es lediglich die Anpassung des mit der Entscheidung über das Leistungsbegehren zugesprochenen Betrages an künftige Änderungen der Verhältnisse bezweckt.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 36/66
Entscheidungstext OGH 03.03.1966 2 Ob 36/66
Veröff: EvBl 1966/311 S 397 = ZVR 1966/340 S 326 = SZ 39/42
- 1 Ob 155/97v
Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
Auch; Beisatz: Es besteht aber kein Hindernis, generell die Haftung des Schädigers für zukünftige Schäden festzustellen. (T1) Veröff: SZ 71/5
- 2 Ob 150/08k
Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0031639
Zuletzt aktualisiert am
02.09.2009
Dokumentnummer
JJR_19660303_OGH0002_0020OB00036_6600000_002