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Rechtssatz RS0032245×

Rechtssatz RS0032245

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032245

Geschäftszahl

6Ob379/59; 6Ob34/67; 5Ob64/71; 5Ob217/72; 5Ob257/73; 5Ob569/76

Entscheidungsdatum

04.05.1976

Rechtssatz

Unter Streitigkeiten aus Wechselgeschäften gemäß Paragraph 51, Absatz 2, Ziffer 8, JN sind nur solche zu verstehen, bei welchen der Anspruch unmittelbar aus einem wechselrechtlichen Verpflichtungsakt abgeleitet wird, die materiellrechtliche Grundlage des Anspruches also das WechselG selbst bildet. Dies ist nicht der Fall, wenn ein Wechselbüro gegen den anderen Rückgriff gemäß Paragraph 1359, ABGB nimmt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 379/59
    Entscheidungstext OGH 28.10.1959 6 Ob 379/59
    Veröff: SZ 32/139
  • 6 Ob 34/67
    Entscheidungstext OGH 15.02.1967 6 Ob 34/67
    nur: Unter Streitigkeiten aus Wechselgeschäften gemäß § 51 Abs 2 Z 8 JN sind nur solche zu verstehen, bei welchen der Anspruch unmittelbar aus einem wechselrechtlichen Verpflichtungsakt abgeleitet wird, die materiellrechtliche Grundlage des Anspruches also das WG selbst bildet. (T1) Veröff: RZ 1967,203
  • 5 Ob 64/71
    Entscheidungstext OGH 24.03.1971 5 Ob 64/71
    Veröff: SZ 44/34 = EvBl 1971/301 S 550 = RZ 1971,178 = ÖBA 1972,370
  • 5 Ob 217/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 217/72
    nur T1
  • 5 Ob 257/73
    Entscheidungstext OGH 09.01.1974 5 Ob 257/73
    Beisatz: Bei Geltendmachung der Forderung als Wechselforderung im Sinne des § 51 Abs 2 Z 8 JN liegt unheilbare Unzuständigkeit des Bezirksgerichtes vor. (T2)
  • 5 Ob 569/76
    Entscheidungstext OGH 04.05.1976 5 Ob 569/76
    nur T1; Veröff: Arb 9468 = SZ 49/61

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0032245

Dokumentnummer

JJR_19591028_OGH0002_0060OB00379_5900000_001