Rechtssatz RS0032609
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032609
Entscheidungsdatum
08.09.2009
Rechtssatz
Das Wesen der stillen Zession besteht darin, dass eine Forderung im bisherigen Vermögen des Gläubigers bleibt und dieser sich verpflichtet, sie als mittelbarer Stellvertreter eines anderen einzutreiben, dh, die vom Schuldner erhaltene Leistung dem anderen abzutreten oder gutzuschreiben.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 91/72
Entscheidungstext OGH 13.07.1972 2 Ob 91/72
Veröff: SZ 45/82
- 4 Ob 13/75
Entscheidungstext OGH 08.04.1975 4 Ob 13/75
Veröff: SZ 48/40 = EvBl 1975/263 S 606 = Arb 9342
- 7 Ob 612/82
Entscheidungstext OGH 13.05.1982 7 Ob 612/82
Veröff: RZ 1983/20 S 70
- 2 Ob 605/85
Entscheidungstext OGH 08.10.1985 2 Ob 605/85
Auch
- 3 Ob 522/95
Entscheidungstext OGH 22.02.1995 3 Ob 522/95
Gegenteilig; Veröff: SZ 68/36
- 1 Ob 638/95
Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 638/95
Gegenteilig; Veröff: SZ 69/57
- 1 Ob 101/09y
Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 101/09y
Vgl aber; Beisatz: Dem Begriff „stille Zession" könnten zwei Bedeutungen beigemessen werden. (T1); Beisatz: Aus dogmatischen Gründen ist es geboten, als stille Zession nur eine solche zu bezeichnen, bei der der Schuldner vorerst von der Zession nicht verständigt wird. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0032609
Zuletzt aktualisiert am
09.12.2009
Dokumentnummer
JJR_19720713_OGH0002_0020OB00091_7200000_002