Rechtssatz RS0033083
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033083
Geschäftszahl
5Ob749/78; 1Ob616/79; 1Ob565/81; 4Ob71/11m
Entscheidungsdatum
21.06.2011
Rechtssatz
Von einer Vermögensübernahme (§ 1409 ABGB) kann erst dann gesprochen werden, wenn das übertragene Vermögen dem exekutiven Zugriff der Gläubiger des Überträgers entzogen ist, ihnen also der Haftungsfonds des Schuldners genommen wurde (so zutreffend Bydlinski in JBl 1971,136).Von einer Vermögensübernahme (Paragraph 1409, ABGB) kann erst dann gesprochen werden, wenn das übertragene Vermögen dem exekutiven Zugriff der Gläubiger des Überträgers entzogen ist, ihnen also der Haftungsfonds des Schuldners genommen wurde (so zutreffend Bydlinski in JBl 1971,136).
Entscheidungstexte
- 5 Ob 749/78
Entscheidungstext OGH 30.01.1979 5 Ob 749/78
Veröff: SZ 52/12 = JBl 1980,95
- 1 Ob 616/79
Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 616/79
Vgl
- 1 Ob 565/81
Entscheidungstext OGH 29.04.1981 1 Ob 565/81
Veröff: SZ 54/67 = EvBl 1981/160 S 465 = NZ 1982,156
- 4 Ob 71/11m
Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 71/11m
Vgl; Beisatz: Eine analoge Anwendung des § 1409 ABGB auf eine bloß faktische Inbesitznahme ist nicht angebracht, weil diesfalls Ansprüche des früheren Inhabers gegen den Übernehmer bestehen, auf die die Gläubiger zugreifen können. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0033083
Zuletzt aktualisiert am
17.08.2011
Dokumentnummer
JJR_19790130_OGH0002_0050OB00749_7800000_005