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Rechtssatz RS0033764

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0033764

Entscheidungsdatum

28.02.2012

Norm

ABGB §1438 Ab
KWG 1939 §22

Rechtssatz

Eine Bank ist nicht berechtigt, ihre Forderung gegen einen Kunden (hier aus der Überziehung eines Gehaltskontos) gegen dessen Forderung aus einem mit ihm abgeschlossenen Bankspareinlagenvertrag durch einseitige Aufrechnungserklärung zu kompensieren.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 688/77
    Entscheidungstext OGH 06.10.1977 6 Ob 688/77
    Veröff: SZ 50/127 = EvBl 1978/120 S 350 = QuHGZ 1978 H4/166
  • 6 Ob 69/97h
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 6 Ob 69/97h
  • 2 Ob 204/10d
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 204/10d
    Vgl; Beisatz: Auch eine allenfalls zulässige Aufrechnung der Bank gegen eine Spareinlage würde jedenfalls erst bei Vorlage des Sparbuchs wirksam möglich sein. (T1)
    Bem: Die Entscheidung stellt die verschiedenen Standpunkte der Lehre zu den beiden Vorentscheidungen eingehend dar. Die strittige Grundsatzfrage konnte mangels Vorlage des Sparbuchs (siehe Beisatz oben) offen gelassen bleiben. (T2)
    Veröff: SZ 2011/127
  • 4 Ob 170/11w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 170/11w
    Gegenteilig; Beisatz: Siehe RS0127717. (T3)
    Veröff: SZ 2012/27

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0033764

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.05.2014

Dokumentnummer

JJR_19771006_OGH0002_0060OB00688_7700000_003