Rechtssatz RS0033837
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033837
Geschäftszahl
1Ob262/70; 1Ob76/73; 4Ob585/79; 2Ob608/82 (2Ob609/82)
Entscheidungsdatum
22.03.1983
Rechtssatz
Der aufrechnende Unterhaltspflichtige muß im Sinne des § 4 Abs 2 LPfG beweisen, daß die Unterhaltsforderung nach den Umständen des Einzelfalles den für eine standesgemäße Lebensführung notwendigen Bedarf überschreitet. Ein solcher Beweis ist unzulässig, wenn im konkreten Fall die Unterhaltsforderung auf einem richterlichen Urteil beruht und damit bereits entschieden ist, was der anständige Unterhalt erfordert (so schon 3 Ob 10/70).Der aufrechnende Unterhaltspflichtige muß im Sinne des Paragraph 4, Absatz 2, LPfG beweisen, daß die Unterhaltsforderung nach den Umständen des Einzelfalles den für eine standesgemäße Lebensführung notwendigen Bedarf überschreitet. Ein solcher Beweis ist unzulässig, wenn im konkreten Fall die Unterhaltsforderung auf einem richterlichen Urteil beruht und damit bereits entschieden ist, was der anständige Unterhalt erfordert (so schon 3 Ob 10/70).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 262/70
Entscheidungstext OGH 10.12.1970 1 Ob 262/70
Veröff: RZ 1971,86 = JBl 1971,261 = SZ 43/229
- 1 Ob 76/73
Entscheidungstext OGH 23.05.1973 1 Ob 76/73
Beisatz: Interessenabwägung erforderlich. (T1) Veröff: RZ 1973/172 S 172 = SZ 46/55
- 4 Ob 585/79
Entscheidungstext OGH 25.03.1980 4 Ob 585/79
Vgl auch
- 2 Ob 608/82
Entscheidungstext OGH 22.03.1983 2 Ob 608/82
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0033837
Dokumentnummer
JJR_19701210_OGH0002_0010OB00262_7000000_002