Rechtssatz RS0034236
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0034236
Entscheidungsdatum
07.03.2013
Rechtssatz
Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt grundsätzlich mit der Möglichkeit der Rechtsausübung. Bloße Wahrnehmung des Hindernisses durch einen unentgeltlichen Mitbenützer reicht nicht für Beginnes des Laufes aus.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 565/84
Entscheidungstext OGH 11.06.1985 5 Ob 565/84
- 2 Ob 632/87
Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 632/87
Vgl aber; Beisatz: Maßgebend für den Beginn des Fristenlaufes ist, wann der Berechtigte das (erhebliche) Hindernis wahrnimmt. (T1)
- 1 Ob 15/94
Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 15/94
nur: Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt grundsätzlich mit der Möglichkeit der Rechtsausübung. (T2) Beis wie T1; Beisatz: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt aber frühestens zu dem Zeitpunkt zu laufen, zu dem der Servitutsberechtigte das Hindernis wahrnimmt oder zumindest bei gehöriger Aufmerksamkeit wahrnehmen konnte. (T3)
- 1 Ob 2188/96p
Entscheidungstext OGH 03.10.1996 1 Ob 2188/96p
Auch; nur T2; Beis wie T3
- 1 Ob 25/13b
Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 25/13b
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0034236
Zuletzt aktualisiert am
04.07.2013
Dokumentnummer
JJR_19850611_OGH0002_0050OB00565_8400000_001