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Rechtssatz RS0034369×

Rechtssatz RS0034369

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034369

Entscheidungsdatum

20.07.2017

Rechtssatz

Bei Verletzung vertraglicher Leistungsansprüche tritt die Verjährung des Entschädigungsanspruches erst ein, wenn der Leistungsanspruch fällig ist, die Unmöglichkeit tatsächlich eintritt und diese Unmöglichkeit vom Schuldner erklärt oder bei zwangsweiser Durchsetzung des Leistungsanspruches festgestellt wurde (so schon JBl 1986,108).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 1650/91
    Entscheidungstext OGH 28.11.1991 8 Ob 1650/91
  • 8 Ob 624/92
    Entscheidungstext OGH 08.10.1992 8 Ob 624/92
  • 5 Ob 18/01k
    Entscheidungstext OGH 27.09.2001 5 Ob 18/01k
    Beisatz: Die Verjährung eines Schadenersatzanspruches wegen verschuldeter Unmöglichkeit beginnt erst, wenn der Gläubiger den Leistungsanspruch nicht mehr erheben kann (ecolex 1993, 20). (T1); Beisatz: Der Schaden besteht im endgültigen Verlust des Leistungsanspruchs. (T2)
  • 7 Ob 50/06p
    Entscheidungstext OGH 06.07.2007 7 Ob 50/06p
  • 7 Ob 261/07v
    Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 261/07v
    Beisatz: Hier: Interessenklage gemäß § 368 EO. (T3)
  • 8 Ob 26/14b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 Ob 26/14b
    Auch
  • 5 Ob 49/17t
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 49/17t
  • 6 Ob 46/17h
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 46/17h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0034369

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19911128_OGH0002_0080OB01650_9100000_001