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Rechtssatz RS0037892×

Rechtssatz RS0037892

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0037892

Geschäftszahl

9Ob506/94; 1Ob643/94 (1Ob644/94); 8Ob279/97f; 9Ob308/97b; 7Ob43/05g

Entscheidungsdatum

30.03.2005

Rechtssatz

Die Bestimmung des Paragraph 11, Absatz eins, UVG legt das Antragsprinzip fest. Das Gericht hat allerdings im Rahmen der allgemeinen Fürsorgepflicht nach Paragraph 2, Absatz eins, AußStrG den gesetzlichen Vertreter des Kindes zur entsprechenden Antragstellung anzuleiten sowie die Pflicht, die Verbesserung eines ungenügenden Sachantrages zu veranlassen. Bei der Beurteilung, ob ein Antrag vorliegt, ist kein allzustrenger Maßstab anzulegen. Die bloße "Anmeldung" eines Unterhaltsvorschußanspruches mit dem Hinweis, erforderlichenfalls ein Antragsformular einzubringen, genügt jedoch nicht.

Entscheidungstexte

  • 9 Ob 506/94
    Entscheidungstext OGH 14.09.1994 9 Ob 506/94
  • 1 Ob 643/94
    Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 643/94
    nur: Die Bestimmung des § 11 Abs 1 UVG legt das Antragsprinzip fest. Das Gericht hat allerdings im Rahmen der allgemeinen Fürsorgepflicht nach § 2 Abs 1 AußStrG den gesetzlichen Vertreter des Kindes zur entsprechenden Antragstellung anzuleiten sowie die Pflicht, die Verbesserung eines ungenügenden Sachantrages zu veranlassen. (T1)
  • 8 Ob 279/97f
    Entscheidungstext OGH 18.09.1997 8 Ob 279/97f
    nur T1
  • 9 Ob 308/97b
    Entscheidungstext OGH 01.10.1997 9 Ob 308/97b
    Vgl auch; nur T1
  • 7 Ob 43/05g
    Entscheidungstext OGH 30.03.2005 7 Ob 43/05g
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0037892

Dokumentnummer

JJR_19940914_OGH0002_0090OB00506_9400000_001