Rechtssatz RS0038382
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0038382
Entscheidungsdatum
19.05.2026
Rechtssatz
Dem Rechtsanwalt steht kein Belohungsanspruch zu, wenn er einen Vertrag verfaßt, der nicht den ihm erteilten Aufträgen entspricht. Dies gilt auch für den Fall, daß er aus Gründen der Treuepflicht gegenüber früheren Klienten und zur Vermeidung einer Doppelvertretung versucht hat, einen Vertrag zustandezubringen, der mit den Interessen seiner früheren Auftraggeber nicht in Widerspruch steht.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 333/61
Entscheidungstext OGH 15.11.1961 5 Ob 333/61
- 7 Ob 621/79
Entscheidungstext OGH 03.05.1979 7 Ob 621/79
Veröff: SZ 52/73
- 6 Ob 620/87
Entscheidungstext OGH 23.07.1987 6 Ob 620/87
Auch
- 4 Ob 557/87
Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 557/87
nur: Dem Rechtsanwalt steht kein Belohungsanspruch zu, wenn er einen Vertrag verfaßt, der nicht den ihm erteilten Aufträgen entspricht. (T1)
- 10 Ob 509/94
Entscheidungstext OGH 22.03.1994 10 Ob 509/94
nur T1
- 6 Ob 2299/96y
Entscheidungstext OGH 18.12.1996 6 Ob 2299/96y
nur T1
- 6 Ob 35/24a
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.03.2024 6 Ob 35/24a
- 5 Ob 26/26y
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.05.2026 5 Ob 26/26y
nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0038382
Zuletzt aktualisiert am
16.09.2026
Dokumentnummer
JJR_19611115_OGH0002_0050OB00333_6100000_002